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Hintergründe

Manche sagen, sie sind das Salz in der Suppe. Seltene und ungewöhnliche Vögel abseits ihrer gewohnten Brutgebiete oder Zugwege haben schon immer das besondere Interesse der Ornithologen auf sich gezogen. In der Regel wird ihnen meist mehr Beachtung geschenkt als den vertrauten Arten.

Damit solche außergewöhnlichen Beobachtungen auch für spätere wissenschaftliche Auswertungen sauber dokumentiert und gesichert werden, sind in allen Ländern Europas und darüber hinaus Kommissionen aus erfahrenen Ornithologen gebildet worden, die Meldungen seltener Vogelarten sammeln, überprüfen und dann veröffentlichen. In Deutschland sind das die Avifaunistischen Kommissionen, die es heute in jedem Bundesland gibt.

Kritiker sagen, sie seien ein Tribunal über Glaubwürdigkeit und Kenntnisse der Beobachter.
Das ist sicher nicht richtig. Vielmehr prüfen die Avifaunistischen Kommissionen gemeldete Beobachtungen darauf, ob sie ausreichend dokumentiert und schlüssig sind und anerkannt werden können. Sie stellen damit den auswertenden Ornithologen geprüftes und abgesichertes Datenmaterial zur Verfügung. Um längerfristige Veränderungen im Auftreten ‚seltener’ Vögel und die diesen zugrunde liegenden Ursachen erkennen zu können, ist es notwendig, in solchen Fällen ähnliche, zum Teil häufige Arten sicher auszuschließen.

Meldungen, bei denen die Dokumentation nicht ausreichend ist, bei denen beigefügte Bilder oder andere Dokumente eine sichere Bestimmung nicht zulassen oder gar andere